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Pakete zum Leben

„Lüneburg packt“ –
Neue Paketaktion für die Ukraine gestartet


Die Bevölkerung der Ukraine braucht unsere Hilfe! Normales Leben ist kaum möglich, Vorräte sind längst aufgebraucht. Deshalb haben wir wieder gemeinsam mit der Matthäus Gemeinde eine Paketaktion mithilfe der „Pakete zum Leben“ der FeG-Auslandshilfe gestartet.
Ziel: 400 Pakete bis Ende Mai!!

Drei Wege um zu helfen:
1. Selber packen: Es sind genügend Kartons zum Packen in der Gemeinde bereit. Wir bitten darum, dass nur der im Internet oder auf den Begleitzetteln vorgegebene Inhalt verpackt wird.
2. Dafür spenden: Zur Zeit müssen wir mit Kosten pro Paket von ca. 15 Euro rechnen. Mit den erhaltenen Spenden werden wir einen Großeinkauf starten und kurz vor Ferienbeginn wieder eine Packaktion durchführen. Spenden Vermerk: „Pakete zum Leben“.
3. Die Aktion bekannt machen: In der Schule, Nachbarn, Freunde, Familie, Insta. Sportverein – der kreativen Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Warum nicht mal den Schuldirektor fragen, ob die Schule sich beteiligt, oder … Nur gemeinsam werden wir das Ziel erreichen. „Lüneburg packt“ ist unser gemeinsames Motto!
Die Pakete werden dann über den Schlüterhof zu einer „Jugend mit einer Mission (JMEM)“ Station nach Kiew versandt. JMEM wird die Pakete dann in der Region Chersson verteilen.

Bis jetzt wurden für etwa 90 Pakete gespendet + 7 Pakete gepackt! Das erste 1/4 ist erreicht! –

Herzlichen Dank allen Spendern, Packern und Multipliziern!
Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.


Unsere Gemeinde beteiligt sich seit Anfang März 2021 an der Aktion Pakete zum Leben der FeG Auslandshilfe. Ein Paket zum Leben enthält Grundnahrungsmittel nach einer festen Vorgabe (Öl, Mehl, Zucker, Multivitamintabletten, Reis und Nudeln).

Die wirtschaftliche Situation vieler Menschen in Südost-Europa ist katastrophal und eine Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Besonders hart trifft es Menschen am Rande der Gesellschaft – wie Rentner, Arbeitslose, Roma-Familien, Witwen und Waisen. Zusätzlich werden Lebensmittel teurer. Viele Länder in Südosteuropa müssen ihre Sozialausgaben kürzen, da überall das Geld fehlt, gleichzeitig kämpfen sie immer noch gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Nach Angaben von Transparency International erreichen Bulgarien, Rumänien und Nord-Mazedonien nicht einmal 4 von 10 Punkten im Index.

Dies ist einer der Gründe, warum unsere Hilfsgüter ausschließlich von christlichen Organisationen und Gemeinden verteilt werden. Sie wissen viel besser, wer tatsächlich Hilfe braucht. Für viele Empfänger der „Pakete zum Leben“ sind diese Überlebenspakete – das seltene Geschenk, sich satt essen zu können.

In der Gemeinde liegen dazu einheitliche Kartons bereit, die entweder während der Bürozeiten abgeholt oder nach den Gottesdiensten mitgenommen werden können. Die Kartons werden mit einer vorgeschriebenen Art und Menge an Lebensmitteln befüllt. Auch Freunde und Nachbarn können beteiligt werden!
Die gefüllten Kartons können dann zum Gottesdienst mitgebracht werden oder unter der Woche zu den Bürozeiten: In den News und hier weiter unten zu finden.

Hier die Einkaufsliste für jedes Paket. Bitte genau dies, nicht mehr, nicht weniger!:

  • 2 x 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen
  • 2 x 1 Kg Weizenmehl
  • 2 x 1 Kg Zucker
  • 2 x 1 Kg Reis (kein Milch- oder Kochbeutelreis)
  • 2 x 1 Kg Nudeln (2xSpagetti, 2xSonstige Nudeln s.o.)
  • 2 x 1 Röhrchen Multivitamintabletten

Ein Filmbeitrag der euch über die Notwendigkeit Lebensmittelspenden nach Bulgarien zu schicken aufklärt sowie eine praktische Anleitung.